Die Tochter des Kriegers

Richter 11, 29 – 40:

„Da kam der Geist des HERRN über Jeftah. Und er zog durch Gilead und Manasse und zog nach Mizpa in Gilead, und von Mizpa in Gilead zog er weiter zu den Söhnen Ammon.

Und Jeftah gelobte dem HERRN ein Gelübde und sagte: Wenn du die Söhne Ammon wirklich in meine Hand gibst,

dann soll der – wer es auch sei -, der aus der Tür meines Hauses herauskommt mir entgegen, wenn ich in Frieden von den Söhnen Ammon zurückkehre, der soll dem HERRN gehören; ich will ihn als Brandopfer opfern!

So zog Jeftah zu den Söhnen Ammon hinüber, um gegen sie zu kämpfen. Und der HERR gab sie in seine Hand.

Und er schlug sie von Aroër an bis dahin, wo man nach Minnit kommt, zwanzig Städte, und bis nach Abel-Keramim – eine sehr große Niederlage für die Söhne Ammon. So mussten sich die Söhne Ammon vor den Söhnen Israel beugen.

Und Jeftah kam nach Mizpa zu seinem Haus. Und siehe, da trat seine Tochter heraus ihm entgegen, mit Tamburinen und in Reigentänzen. Nur sie hatte er, als Einzige; außer ihr hatte er weder Sohn noch Tochter.

Und es geschah, als er sie sah, da zerriss er seine Kleider und sagte: Wehe, meine Tochter! Tief beugst du mich nieder. Du, du bist unter denen, die mich ins Unglück bringen! Ich selber habe meinen Mund gegen den HERRN aufgerissen und kann nicht mehr zurück!

Da sagte sie zu ihm: Mein Vater, hast du deinen Mund gegen den HERRN aufgerissen, so tu mir, wie es aus deinem Mund hervorgegangen ist, nachdem der HERR dir Rache verschafft hat an deinen Feinden, den Söhnen Ammon!

Und sie sagte weiter zu ihrem Vater: Es möge dies mir gewährt werden: Lass mir zwei Monate, dass ich hingehe und hinabsteige über die Berge und meine Jungfrauschaft beweine, ich und meine Freundinnen!

Er sagte: Geh hin! Und er entließ sie für zwei Monate. So ging sie hin, sie und ihre Freundinnen, und beweinte ihre Jungfrauschaft auf den Bergen.

Und es geschah am Ende von zwei Monaten, da kehrte sie zu ihrem Vater zurück. Und er vollzog an ihr sein Gelübde, das er gelobt hatte. Sie hatte aber keinen Mann erkannt. Und es wurde zur Ordnung in Israel:

Von Jahr zu Jahr gehen die Töchter Israel hin, um die Tochter Jeftahs, des Gileaditers, zu besingen, vier Tage im Jahr.“

 

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Hat er oder hat er nicht?

Das ist eine Frage, die sich Generationen von Gläubigen bereits gestellt haben. Hat Jeftah seine eigene Tochter getötet und verbrannt? Oder hat er „nur“ ihr Leben dem Herrn geweiht?

Der Text spricht eindeutig von einem sehr schweren Opfer. Hier wird ein ganzer Mensch geweiht – auf welche Weise auch immer… Der Text spricht jedoch nicht deutlich aus: Jeftah tötete sein Kind. Hingegen betont er besonders, dass Jeftahs Tochter Jungfrau war. Also hat er sie getötet oder hat er einfach irgendein auslösendes Brandopfer gebracht und seine Tochter dem Herrn überlassen, wie später auch Hanna ihren kleinen Samuel in die Obhut des Priesters Eli gegeben hat, damit der Junge Zeit seines Lebens dem Herrn dient? Kann eine Frau in Israel auf eine ebensolche Weise geweiht werden? Kann sie am Heiligtum dienen? Gehört dazu die Jungfrauschaft? Ist diese Auslegung nicht zu – man vergebe mir die Assoziation – „katholisch“? Eine Nonne in Israel? Hat Jeftah also wirklich seine Tochter getötet, die ihm so liebevoll und freudig singend entgegenkam? Die Geschichte ist unheimlich und verwirrend und es gibt schwerwiegende Argumente für beide Seiten.

Beispiel für gottgefälligen Gehorsam –

Warnung vor unbedachten Schwüren und Versprechungen

„Da habt ihr ihn, euren grausamen Gott, der nicht eingreift und dem eine unschuldige Frau geopfert wird, nur weil ihr fanatischer Vater es geschworen hat!!! Warum hat er nicht wie bei Abraham, als der seinen Sohn opfern wollte, eingegriffen und es untersagt???“

Immer langsam. Es geht hier nicht um einen grausigen Gott, der Menschenopfer billigt. Wir müssen das ganze Buch Richter lesen und sein Grundthema erfassen. Jeder Text auf dieser Welt, auch die Texte der Bibel, wurde mit einem bestimmten Motiv geschrieben. Und wir finden das Motiv des Buches Richter in den folgenden Versen:

Richter 2, 6 – 10:

„Und Josua entließ das Volk, und die Söhne Israel gingen hin, jeder in sein Erbteil, um das Land in Besitz zu nehmen.

Und das Volk diente dem HERRN alle Tage Josuas und alle Tage der Ältesten, die nach Josua noch länger lebten, die das ganze große Werk des HERRN gesehen hatten, das er für Israel getan hatte.

Dann starb Josua, der Sohn des Nun, der Knecht des HERRN, 110 Jahre alt.

Und sie begruben ihn im Gebiet seines Erbteils, in Timnat-Heres auf dem Gebirge Ephraim, nördlich vom Berg Gaasch.

Und auch jene ganze Generation wurde zu ihren Vätern versammelt. Und eine andere Generation kam nach ihnen auf, die den HERRN nicht kannte und auch nicht das Werk, das er für Israel getan hatte.“

Richter 17, 6:

„In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.“

Richter 21, 25:

„In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.“

Es geht hier also nicht darum, was Gott getan oder gelassen hat, sondern es geht darum, was die Menschen tun oder unterlassen. Nachdem Mose und sein Nachfolger Josua gestorben sind und eine neue Generation heranwächst, fehlt dem Volk Israel eine zentrale Führungsfigur. Sie breiten sich im Land aus und jeder ist in seinem Gebiet ein kleiner König. Nur wenn ein sogenannter „Richter“ aufsteht, der entweder mehrere oder nur einen der Stämme Israels regiert oder im Kampf gegen Feinde anführt, kehrt so etwas wie Ordnung und Ruhe ein. Ansonsten tut jeder, was er selbst für richtig hält. Deutsche Kleingartenanlagen in größerem Format (kleiner Scherz). Denn es gibt noch keinen König, keine zentrale Regierung oder gemeinsame Verwaltung, um es „modern“ auszudrücken.

Die zwei Aussagen darüber, dass ein jeder tut, was recht ist in seinen Augen, betreffen zwei besonders schwerwiegende Ereignisse. Bei dem ersten geht es darum, dass ein Mann sich ein Götterbildnis macht, einen Leviten als Priester hält und ihn dafür bezahlt. Gekaufter, göttlicher Segen. Bei dem zweiten Ereignis handelt es sich um üble, sittenlose Vorkommnisse ähnlich denen von Sodom und Gomorra, die zur Folge haben, dass beinahe der ganze Stamm Benjamin ausgelöscht wird. Blutiger Bruderkrieg.

Jeftah hingegen ist nichts Derartiges vorzuwerfen. Sicher, er ist der Sohn einer „Hure“ wie es heißt. Und er treibt sich lange Zeit mit anderen, losen Männern herum. Er weiß, wie man zuschlägt und austeilt, wie man kämpft und tötet. Dennoch trifft das Grundthema des Buches Richter nicht so ganz auf ihn zu. Er will tun, was vor Gott recht ist – nicht, was er selbst für richtig hält. Das lesen wir aus seinen Taten und Gebeten heraus.

Also dann ist die Opferung der Tochter doch gottgebilligt?

Wenn wir davon ausgehen, dass Jeftah im Gegensatz zu manch anderen in dieser Zeit den Glauben seiner Väter nicht vergessen hat, erscheint ein Menschenopfer äußerst widersinnig. Und wir können schlussfolgern, dass Jeftah die Überlieferungen sehr genau kannte, weil es seine eigenen Worte in den Verhandlungen vor der Schlacht mit den Ammonitern bezeugen. Er wiederholt darin alle Details der Landnahme Israels (Richter 11, 12 – 27): wie sie in der Wüste lagerten, ihre Brudervölker um Durchzug baten, dieser ihnen verweigert wurde, sie deren Gebiete umwanderten und schließlich Krieg gegen die angreifenden Amoriter führten, in deren Land nun Jeftah und alle anderen vom halben Stamm Manasse wohnen. Seit mehr als dreihundert Jahren. Wenn Jeftah sich in dieser Überlieferung auskennt, kann man davon ausgehen, dass er auch die anderen Grundzüge des Glaubens und der Herkunft seiner Vorfahren kennt.

Ein wesentlicher Kernbestandteil dessen ist die Berufung und der Segen Abrahams. Eben auch die Berufung dazu, anders zu sein und zu leben als die Kanaaniter in diesem Land. Dazu gehörte unbedingt die Ablehnung der Opferung von Menschen als etwas, das der Herr von Seinem eigenen Volk nicht verlangte und das Ihm ein Gräuel war, weil der Mensch nach Seinem Bild erschaffen ist. Die beeindruckende Geschichte dieses Glaubensgrundsatzes ist nachzulesen in 1. Mose 22, 1 – 18. Auch hier soll offenbar ein Mensch geopfert werden. Abrahams geliebter Sohn, den er selbst töten und verbrennen soll. Gott prüft Abrahams Gehorsam, aber er verhindert die letztendliche Opferung.

Auch Jeftahs Gehorsam wird geprüft. Wird er sein Gelübde zurückziehen, weil es seine einzige und geliebte Tochter ist, die er hingeben soll? Es ist schließlich die Tochter selbst, die ihn an die Wichtigkeit des Gehorsams Gott gegenüber erinnert.  – Du musst mit mir tun, wie du versprochen hast, Vater, denn schließlich hat Gott ja seine Seite des Gelübdes erfüllt und dir den Sieg über deine Feinde gegeben! –

5. Mose 23, 22:

„Wenn du für den HERRN, deinen Gott, ein Gelübde ablegst, sollst du nicht zögern, es zu erfüllen. Denn der HERR, dein Gott, wird es unbedingt von dir fordern, und Sünde würde an dir sein.“

Menschenopfer ist untersagt, aber ein Mann muss sein Gelübde unbedingt halten. Was steht höher? Das Leben eines Menschen oder das Versprechen Gott gegenüber? Hebt sich beides auf? Ist es möglich, einen Kompromiss zu finden? Lässt Gott mit sich verhandeln oder ist es Ihm egal und Er lässt die Menschen machen wie sie sich gerade lustig fühlen? Also gilt wohl doch das lakonische Wort, das über dem Buch Richter steht? „Jeder tat, wie es recht war in seinen Augen.“

Ist Jeftah nun ein besonders harter Fall für die Unterweisung im Glauben? Sollen wir genau das lernen? Halte, was du versprochen hast und hüte dich, voreilige Versprechungen zu machen! Das scheint die vordergründige, ernst zu nehmende Botschaft des Textes zu sein. Das ist auch genau die Botschaft des Textes, aber vielleicht auf andere Weise, als wir zunächst denken.

Nicht nur Gehorsam, sondern Hingabe

Es ist nicht Jeftahs unbedachter Schwur oder sein krasser Gehorsam Gott gegenüber, der hier im Mittelpunkt steht. Es ist die namenlose Tochter des Richters, die als leuchtender Stern die Bühne betritt und noch einen Schritt weiter geht als ihr Vater. Wir hören außer dem freudigen Siegeslied, das sie ihrem Vater entgegen singt, zunächst keinen anderen Ton von ihr. Es gibt keine Klage und keine Verweigerung, kein Zögern und keinen großen Schrecken auf ihrer Seite. Der Vater opfert, doch die Tochter ist noch größer als ihr Vater, denn sie gibt sich selbst freiwillig hin. Sie läuft nicht fort, sie verweigert sich nicht, sondern sie selbst erinnert ihren Vater daran, dass er tun muss, was er gesagt hat.

„Siehe, ich bin die Magd des Herrn.“, sprach einst Maria, die Mutter Jesu.

„Siehe, tu an mir, wie du versprochen hast.“, sagt Jeftahs geliebtes Kind. Das ist eine unbegreifliche und völlige Selbstaufgabe. Das ist eine Liebe zu ihrem Vater und dem Gott ihres Vaters, die wir kaum nachvollziehen können. Es ist die Tochter, die hier die größte aller Taten vollbringt. Mag auch Jeftah, der große Kriegsmann, tausend Feinde mit eigener Hand erschlagen haben, seine Tochter übertrifft ihn noch in Mut und Stärke.

Der Schlüssel zum Text liegt in dem, was die Tochter sagt und tut. Das ist auch der Grund, weshalb ich persönlich nicht glaube, dass diese Frau getötet und verbrannt wurde. Ihr Tod ist ein ganz anderer als der eines blutigen Menschenopfers. Sie stirbt im Grunde, weil sie selbst kein Leben geben darf. Das ist ein schlimmes Urteil in Israel, wo doch Abraham unzählige Nachkommen verheißen sind und es ein Segen ist, Kinder zu haben. Dieser Segen wird Jeftahs Tochter verwehrt. Das Erbe Jeftahs vergeht. Er hat keinen Sohn und seine Tochter hätte laut Mosaischem Gesetz sein Erbteil erhalten müssen, wenn sie keine Brüder hat, die den Namen des Vaters weitertragen.

4. Mose 27, 7/8:

„Die Töchter Zelofhads reden recht. Du musst ihnen in der Tat einen Erbbesitz inmitten der Brüder ihres Vaters geben, und du sollst das Erbteil ihres Vaters auf sie übergehen lassen! Und zu den Söhnen Israel sollst du Folgendes reden: Wenn ein Mann stirbt und keinen Sohn hat, dann sollt ihr sein Erbteil auf seine Tochter übergehen lassen.“

Doch das ist nicht mehr möglich. Jeftahs Lebenszweig stirbt mit seiner jungfräulichen Tochter.

Dass Jeftahs Tochter niemals einen Mann und damit auch keine Kinder haben wird, kommt nach damaligem Recht und Verhältnissen einem Todesurteil gleich. Vielleicht ist der Text deshalb am Ende so undeutlich gehalten. Dass die Frau als Jungfrau stirbt, ist eine hinreichende Information für den eingeweihten Hörer / Leser dieser Geschichte. Ein wirkliches Sterben hätte nicht schlimmer sein können. Der große Mann Jeftah wird niemanden haben, der sein Erbe empfängt und sein Gedächtnis weiterträgt. Die Tochter des Richters bleibt namenlos in dieser Geschichte wie so viele Frauen. Für die Wichtigkeit der Geschichte ist das jedoch ungewöhnlich. Diese Jungfrau spielt eine zu große und vorbildliche Rolle, als dass man ihren Namen unterschlagen könnte. Ihr Name wird nicht genannt, weil ihr Name vergeht. Das Gedächtnis an sie lebt nicht fort in ihrem Namen und Erbe, in ihren Kindern. Das Gedächtnis dieser Frau lebt einzig fort in ihrer Hingabe und gehört ganz dem Herrn. Darum wird ihr Name verschwiegen.

Aber ist es denn möglich, dass eine Frau auf diese Weise dem Gott Israels übergeben wird und ihm dient? Gibt es das im Alten Testament? Allein Gott dienende Frauen?

2. Mose 38, 8:

„Außerdem machte er [Bezalel, der Handwerker, der das Heiligtum Gottes in der Wüste herstellte] das Becken aus Bronze und ebenso sein Gestell aus Bronze, aus den Spiegeln der diensttuenden Frauen, die am Eingang des Zeltes der Begegnung Dienst taten.“

Es gibt sie, die Frauen, die Dienst am Heiligtum tun. Es sind Frauen, die keinerlei familiäre Verpflichtungen haben. Woher wissen wir das?

Lukas 2, 36 – 38:

„Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Diese war in ihren Tagen weit vorgerückt; sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt von ihrer Jungfrauschaft an; und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die wich nicht vom Tempel und diente Gott Nacht und Tag mit Fasten und Flehen. Und sie trat zur selben Stunde herbei, lobte Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.“

Die Prophetin Hanna, die bei der Beschneidung Jesu auftritt, wird als eine Frau geschildert, die den Tempel nie verlässt. Es wird erwähnt, dass sie sieben Jahre verheiratet war, dann verwitwete. Wahrscheinlich kinderlos, denn anstatt neu zu heiraten, gab sie ihr Leben in den Tempeldienst hin.

Also ja, es ist möglich, dass eine Frau unverheiratet bleibt und dem Herrn gehört. Es ist etwas Seltenes in Israel, aber es ist möglich. Es ist ein großes, sehr ungewöhnliches Opfer, aber es ist möglich, dass es genau das Opfer ist, das Jeftahs Tochter gebracht hat. Die Tochter – nicht der Vater! Jeftah hat nur das Versprechen gegeben. Eingewilligt und zurückgekehrt, um das Versprechen zu erfüllen, ist allein die Frau. Die wahre Größe der Geschichte liegt nicht in der Lektion über unbedachte Schwüre und Versprechungen und über Gehorsam, der viele Schmerzen kostet. Die tiefere Lektion liegt in der Hingabe dieser namenlosen Jungfrau.

In diesen Zusammenhängen können wir auch die Trauer ohne wirkliches Entsetzen, den Schmerz des Verlustes ohne völlige Verzweiflung verstehen. Glauben wir ernsthaft, dass ein Vater sein einziges und geliebtes Kind mir-nichts-dir-nichts tötet? Das christliche Argument: „Aber Gott hat doch auch Seinen einzigen Sohn Jesus Christus hingegeben!“ – ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist: Jesus hat in Gethsemane gebetet und gefleht und gezittert. Und Er hat sich entschieden, Sein Leben hinzugeben. Ohne die Hingabe des Sohnes hätte es nicht funktioniert. Ohne das Stillhalten Isaaks vor seinem Vater Abraham hätte Israel nicht verstanden, dass Gott den Menschen lieber auslösen, erlösen und retten will, als ihn auszulöschen und zu vernichten.

Jeftahs Tochter ist das weibliche Beispiel für freiwillige Hingabe. Sie gehört zu den vielen, bestätigenden Vorschatten der einen, großen Hingabe Jesu Christi, in der wir Gläubige versuchen jeden Tag zu wachsen und zu leben. Hingabe ist gekennzeichnet von tiefem Vertrauen und bedingungsloser Liebe. Hingabe ist so anmutig wie Jeftahs namenlose Tochter, die uns in der Schrift singend und tanzend entgegenkommt und sich als mutiger und stärker erweist als jeder große Kriegsheld, der Rang und Namen hat.

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